IT-Infrastruktur als Hauptakteur der digitalen Transformation

Infrastruktur-Lösungen

IT-Infrastruktur als Hauptakteur der digitalen Transformation

Welche Rolle spielt dabei die Storage-Infrastruktur?

Was hat der Thermomix mit der IT-Infrastruktur und neuen Strategien des Daten- und
Storage-Managements zu tun?

Der Thermomix ist mehr als eine reine Küchenmaschine. Ergänzt um eine Internet­anbindung sowie durch die Anreicherung mit Daten (Kochrezepte und Anleitungen) liefert nun eine banale Küchenmaschine eine komplett neue User Experience, indem sie den Kunden (Anwender) zum „Superhelden“ macht. Auch komplett kochunerfahrene Anwender werden in die Lage versetzt, tolle Menüs zu kochen – und das wiederholbar und bei gleichbleibender Qualität.


Was sagt dieses Beispiel nun über die Rolle der Storage-Infrastruktur aus?

Datengetriebene Unternehmen brauchen Analysen und Metriken in Echtzeit, wobei die Verfügbarkeit von Daten und der schnelle Zugriff entscheidend sind. Intelligente Algorithmen und Machine-Learning-Modelle gewinnen zunehmend an Bedeutung. Diese haben Hunger nach Daten und brauchen möglichst viele und historische Daten zum Lernen und zur Selbstoptimierung. Digitale Geschäftsmodelle erhöhen das unternehmensweite Datenwachstum signifikant, und zwar nach schwer prognostizierbaren Mustern. Die Anforderungen an die IT-seitige Skalierbarkeit und Performance, mit der Daten und Analysen bereitgestellt werden müssen, steigen stetig.

Einer Studie von Crisp Research und Tech Data Advanced Solutions zufolge sehen CIOs, Digitalisierungsverantwortliche und RZ-Leiter vor allem im Bereich Object Storage und Flash Storage entscheidende Innovations- und Wertbeiträge.

Die Studie „Digital Infrastructure 2020 – IT-Infrastruktur für das digitale Zeitalter“, die Tech Data AS in Kooperation mit Crisp Research durchgeführt hat, ergab, dass Object und Flash Storage zwei der zentralen Trends für die Next-Generation-Infrastruktur sind.

Steckbrief Object Storage

Object Storage ist eine Speichertechnologie, die in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung gewonnen hat. Ihr Prinzip lässt sich gut am Beispiel einer Garderobe im Theater veranschaulichen. Entschließt sich der Kunde bzw. Nutzer für diesen Service, gibt er seinen Mantel – also ein Objekt – an der Theke ab und erhält im Gegenzug eine Quittung: die Objekt-ID. Der Nutzer erfährt nicht, auf welchem Bügel und an welchem Haken sich sein Mantel befindet oder wie oft dieser während seines Aufenthalts umgehängt wird. Mit seinem Beleg hat der Kunde jederzeit die Möglichkeit, auf das Kleidungsstück zuzugreifen bzw. es zurückzufordern.

Bei Object Storage handelt es sich um eine Speichertechnologie, mit der sich aufgrund ihrer nahezu unbegrenzten Skalierbarkeit vor allem große Datenmengen verarbeiten lassen. Welche die beste Lösung für ein Unternehmen ist, hängt immer von den konkreten Anwendungsszenarien ab. Object Storage wird heute und zukünftig hauptsächlich in den folgenden Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen

  • Data Lakes & Big Data/Analytics
  • File Services
  • Archivierung
  • Mobile & Web Applications

Object-Storage-Konzepte sind besonders für Unternehmen geeignet, die Daten aus Compliance-Gründen vorhalten müssen oder bei denen Daten aus historischer Sicht wertvoll sind. Ebenso für Unternehmen mit massivem Datenvolumen sowie für Unternehmen mit einer Vielzahl an Archivierungs- und Backup-Szenarien.

Vor der Entscheidung, ob Object-Storage-Architekturen eingeführt werden sollen, empfiehlt die o. g. Studie, die Anforderungen im Unternehmen detailliert zu analysieren und zu dokumentieren. Externe Experten können hier helfen, objektorientierte Speicherstrategien umzusetzen – strategisch und operativ. Die Auswahl eines geeigneten Technologie- und Dienstleistungspartners ist somit ein kritischer Erfolgsfaktor eines Object-Storage-Projekts. PROFI berät und unterstützt Kunden von der Analyse über die Implementierung bis hin zu Managed Services und setzt dabei auf Technologien der Leader im IDC MarketScape Worldwide Object-Based Storage: IBM, Dell EMC und NetApp.

Daten als Treibstoff der digitalen Welt

Jedem Unternehmen muss heute klar sein, dass die Gewinnung von Daten kein Kostenfaktor ist, sondern einen wichtigen Mehrwert darstellt. Mehr noch: Daten sind das Erdöl unserer Zeit. Als Rohstoff für neue Geschäftsprozesse nehmen Daten einen zentralen Stellenwert ein. Hier spielt Flash Storage eine tragende Rolle. Denn in Zeiten, in denen echtzeitfähige Anwendungen und Analysen bzw. das In-Memory-Computing immer mehr an Wert gewinnen, sind Flash-Storage-Systeme von großer Wichtigkeit. Zudem wurden All Flash Arrays auch hinsichtlich ihrer TCO in den letzten Monaten deutlich attraktiver. PROFI setzt hauptsächlich auf die fortgeschrittenen All Flash Arrays von IBM, Dell EMC und NetApp.  

Flash Storage eignet sich hervorragend für Read-intensive Workloads mit hoher Latenz. Aber auch klassische Workloads lassen sich exzellent abdecken. In diesen Anwendungsbereichen wird Flash Storage heute und künftig eingesetzt:

  • SAP- und ERP-Systeme
  • Enterprise Applications (HR, Finance etc.)
  • VDI (Virtual Desktop Infrastructure)
  • Web/Digital Application
  • Collaboration
  • BI

Welche Handlungsempfehlungen lassen sich für CIOs daraus ableiten?

  • Unternehmen müssen sich verstärkt mit performanten Speichersystemen auseinandersetzen.
  • Bei neuen Investitionen in die Infrastruktur ist mit Flash Storage zu planen.
  • TCO-Kalkulation, Nutzeranalysen und ein erstes Prototyping können wichtige Erkenntnisse liefern.
  • Auch hier empfiehlt sich vor der Entscheidung für Flash Storage, großes Augenmerk auf die Wahl des richtigen Dienstleisters zu legen.

Doch PROFI setzt nicht nur auf Mainstream, sondern bei uns stehen grundsätzlich die Anforderungen unserer Kunden im Vordergrund. So umfasst das PROFI-Portfolio auch Lösungen des Herstellers INFINIDAT, ein solide finanziertes, israelisches Speicher-Startup-Unternehmen, das bereits mehr als 400 PB Speicher in Produktionsumgebungen für Unternehmen bereitgestellt hat.

INFINIDAT bietet für Unternehmen, die die Komplexität reduzieren und Workloads auf neuerer, Flash-optimierter Architektur konsolidieren wollen, eine Plattform, die Leistung, Effizienz und niedrige Dollar-pro-Gigabyte-Kosten in Petabyte-Konfigurationen für Workloads aus der praktischen Anwendung bereitstellen kann. Die InfiniBox ist ein hochgradig Flash-optimiertes HFA (Hybrid Flash Array), das zur Verwendung als Allzweck-Unternehmens-Speicherplattform bestimmt ist.

Dank der hohen Leistung und Skalierbarkeit ist das System für dichte, gemischte Work­load-Umgebungen geeignet, die unternehmenskritische primäre Speicheranwendungen sowie gleichzeitig sekundäre, weniger leistungsintensive Speicheranwendungen umfassen und einen Speicherbedarf von mindestens 200 TB haben.

Maritta Hartl,
Business Development Manager der PROFI AG