Nutzenstiftende Digitalisierung

Business-Lösungen

Nutzenstiftende Digitalisierung

„Neue Arbeit ist mehr als alte Arbeit mit Internetanschluss“

Dieses Statement des Wirtschaftsmagazins brand eins aus dem Jahr 2017 zu den Veränderungen, die uns die Digitalisierung erwarten lässt, ist fast schon zeitlos gültig. Innovationen und Veränderungen sind im Bereich der Informationstechnologie und -systeme sicher nichts Neues. Die einen sind eher marginal und verbessern nur die (Benutzer-)Oberfläche, belassen jedoch im Kern die Arbeitsweisen und Prozesse, wie sie bisher waren. Andere beeinflussen unsere Arbeitswelt deutlich spürbarer, bis hin zum Wegfall und zur Entstehung neuer Berufe und Berufsfelder. Das zeigen all die Diskussionen und Beiträge zum Thema Digitalisierung in letzter Zeit. Der Umgang mit den erwarteten, aber noch nicht klar absehbaren Auswirkungen auf die Arbeitswelt und die zukünftigen Anforderungen an die Unternehmen beschäftigt nahezu alle Branchen in der Wirtschaft sowie Verantwortliche in Politik und Gesellschaft. Es geht um nichts weniger als den Wohlstand einer Gesellschaft.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für eine gelungene und nutzenstiftende Digitalisierung ist die Art und Weise der Zusammenarbeit: die der Vernetzung von Menschen und Dingen (IoT) mit all ihren (neuen) Optionen, Anforderungen an Verantwortung und Sicherheit sowie veränderten Arbeitsweisen. Es entstehen neue Formen der (Zusammen-)Arbeit, die mehr sind als alte Arbeit mit Internetanschluss.

Kaum ein Unternehmen in Industrie, Handel, Dienstleistung, im Gesundheitswesen oder im öffentlichen Bereich kann sich dieser Entwicklung entziehen. In den letzten Ausgaben der PROFI.news konnten Sie das den diversen Beiträgen zum Thema Digitalisierung entnehmen. Chancen und Risiken gilt es neu zu bewerten.

Was hat das mit SAP-Technologieberatung bei der PROFI AG zu tun?

Mit Blick auf das Lösungsportfolio der SAP SE gilt das Statement „Neue Arbeit ist mehr als alte Arbeit mit Internetanschluss“ auch hier in adaptierter Form: „Neue SAP-Lösungen sind mehr als die alten Lösungen mit neuer Datenbanktechnologie“. Denn es geht um mehr als nur eine neue SAP-Basistechnologie mit mehr Rechnerleistung oder darum, eine neue, intuitivere Benutzeroberfläche bereitzustellen. Es geht vielmehr darum, neue Funktionalität, neue Anwendungsoptionen und vielleicht sogar neue Geschäftsprozesse zu ermöglichen, insbesondere für das Mobile Computing mit Hilfe von Cloud-Technologie (Enterprise Cloud), für die Verarbeitung und Nutzung großer Datenmengen, die u. a. auch aus dem Internet kommen (Big Data), für eine Flexibilisierung der Betriebsarten, d. h. On Premise, Cloud Computing oder hybride Lösungen.

Im Kern geht es beim Einsatz von SAP-Systemen um die Unterstützung der digitalen Transformation in den Unternehmen, die diesen Weg gehen wollen oder müssen. Aufgrund der großen Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, müssen die Maßnahmen zur Digitalisierung auf das jeweilige Unternehmen passend zugeschnitten sein und vor allem flexibel für Anpassungen und Weiterentwicklungen gestaltet werden. Dies gilt für die gesamte „SAP-Landschaft“, sowohl für die IT-Infrastruktur als auch für die Anwendungen, die darauf aufbauen. Jedes Unternehmen hat seine eigene Ausgangssituation und Kultur. Individuelle und differenzierte Lösungen auf Basis von (SAP-)Standards müssen für diese Vorhaben geplant und umgesetzt werden. Es gilt eben nicht, wie Nicolas G. Carr 2003 schrieb, „IT doesn’t matter“2, vielmehr ist der für das jeweilige Unternehmen passende und geeignete Nutzungsumfang und Digitalisierungsgrad der entscheidende Erfolgsfaktor.

Die richtige und optimale IT-Infrastruktur und technische Basis der SAP-IT-Landschaft zu planen, zu installieren und bedarfsorientiert weiterzuentwickeln, dies ist eine Herausforderung, der sich die PROFI AG stellt. Bei Bedarf übernimmt die PROFI AG auch den technischen Betrieb des SAP-Systems, ganz oder teilweise als SAP Managed Services. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen Kunden und der PROFI AG als Systemhaus, um so sicherzustellen, dass alles bedarfsgerecht erfolgt, auf Basis von „SAP on NetWeaver“ oder „SAP on HANA“.

Das richtige Maß und Ziel für Digitalisierungsmaßnahmen zu finden und diese bedarfsgerecht zu planen und umzusetzen ist auch hier die Herausforderung und Bedingung für eine langfristige, nutzbringende Kooperation, um Mehrwerte auf Basis von SAP-Technologie zu schaffen. Manchmal kann „weniger mehr sein“, aber „zu wenig ist auch nicht zielführend“. Oder mit den Worten von Frank Lloyd Wright und Winston Churchill ausgedrückt: „Less is only more where more is no good.“


Wo geht es hin mit der SAP-Technologie?

SAP SE begann im Jahr 2010 mit der Markteinführung der neuen Basistechnologie SAP HANA. Seitdem werden auf SAP HANA basierende Produkte und Lösungen konsequent weiterentwickelt und laufend erweitert. In absehbarer Zeit werden die SAP HANA-basierten Lösungen die bisherigen Systeme und Anwendungen auf Basis von SAP NetWeaver ablösen. Dies fordert von SAP-Anwenderunternehmen, -Partnern und -Lösungsanbietern, dass sie sich auf die SAP HANA-Technologie konzentrieren und ihr Wissen entsprechend auf- und ausbauen.

Aufgrund des laufend wachsenden Funk-tionsumfangs und auch der möglichen Betriebsarten im SAP-Umfeld wird es zunehmend schwieriger im Unternehmen, alle Themen gleich gut zu beherrschen. Die Bedeutung aufgaben- und projektbezogener Zusammenarbeit zwischen Kunden und Dienstleistungsanbietern (und spezialisierten Partnerfirmen) wie der PROFI AG wird an Bedeutung gewinnen, weil sich so Wissen, Kompetenzen und Erfahrungen, entsprechend den jeweiligen Anforderungen, zielführend ergänzen lassen.

Zum Thema Zusammenarbeit ein Zitat von Reinhard K. Sprenger: „Zusammenarbeiten, das ist – ausdrücklich! – nicht die Addition von Einzelleistungen. Sondern ein Ergebnis, das im Idealfall nur durch den gleichzeitigen Einsatz aller erzielt werden kann. Das ist Synergie, das ist der Nutzen von Pool-Ressourcen, unterschiedliche Qualifikationen ergänzen sich, ungleiche Kräfte verstärken sich, verschiedene Rollen greifen ineinander, man kennt sich und kann Vertrauensvorteile nutzen. So entsteht Leistungs-Partnerschaft.“

Insbesondere im neuen SAP-Umfeld auf Basis SAP HANA wird es erforderlich sein, solche Leistungspartnerschaften zu leben. Das ist sicher herausfordernd, aber gerade deshalb interessant und erfolgversprechend

Tino Müller,
Senior Consultant der PROFI AG