Heiß diskutiert: Arbeitnehmerüberlassung

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Heiß diskutiert: Arbeitnehmerüberlassung

Der richtige Skill zur richtigen Zeit

Seit Jahrzehnten wird das Thema Arbeitnehmerüberlassung heiß diskutiert – quer durch alle Branchen und Unternehmensgrößen. Auch für die IT-Branche ist das Thema relevant und vor dem Hintergrund der Gesetzesnovelle in diesem Jahr auch mit einigen Risiken für Kunden und Anbieter verbunden. Die Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ) ist mit vielen Unklarheiten und Fragen verbunden. Wann ist es für wen sinnvoll und wer profitiert davon? Was muss aufgrund der neuen Gesetzeslage beachtet werden? Diese und weitere Fragen beantworten wir in dem folgenden Artikel. Wir zeigen Ihnen die Vorteile für Unternehmen und Arbeitnehmer auf und erklären den Unterschied zu Dienstverträgen.

So profitieren die Kunden der PROFI

In der heutigen Zeit verfügen die meisten Unternehmen über schwankende Auslastungen. Mal ist mehr zu tun, mal weniger. Deshalb ist es für Unternehmen unrentabel, eine konstant hohe Mitarbeiterdichte aufrechtzuerhalten. Die Kosten dafür sind mittel- bis langfristig nicht abzudecken und der Fachkräftemangel ist spürbar, vor allem in den IT-Bereichen. Darum ist es wirtschaftlich sinnvoll, Mitarbeiter einzusetzen, wenn sie benötigt werden – also zu den sogenannten Lastzeiten. Mittels der ANÜ lassen sich demnach Engpässe leicht abfedern und spezialisierte Fachkräfte punktgenau dort einsetzen, wo sie akut gebraucht werden.

Mit fortschreitender Digitalisierung in der Wirtschaft werden Technologiezyklen immer kürzer. Viel schneller als früher müssen Unternehmen laufend neue Skills einbinden, um Marktanforderungen bedienen zu können. Auch hier ist die ANÜ ein wertvolles Instrument, um diese Zyklen mit qualifiziertem Personal umzusetzen.

Generell versetzt die ANÜ Unternehmen in die Lage, personelle Engpässe – auch als Interimslösung bis auf Managerebene – auszugleichen und Mitarbeiter dort einzusetzen, wo die eigene Expertise und Manpower im Unternehmen vielleicht nicht abgedeckt werden kann.

Entliehene Arbeitnehmer werden wie eigene Mitarbeiter im Unternehmen eingesetzt. Das ermöglicht eine direkte Kommunikation zwischen Auftraggeber und entliehenem Arbeitnehmer und reduziert den bürokratischen Aufwand, zum Beispiel durch ein Ticketsystem oder einen Projektmanager, was in der klassischen Dienstleistung häufig die Abstimmung zwischen beiden Parteien erschwert.

Ein weiterer Vorteil der ANÜ ist, dass die Stammbelegschaft nicht mehr alle Aufgaben erledigen muss, sondern dass Spezialisten/Fachkräfte gezielt für bestimmte und zeitlich begrenzte Tätigkeiten engagiert werden können. Damit können sich Unternehmen schnell, flexibel und unkompliziert auf neue Markt- und Geschäftssituationen einstellen und das Wissen der Spezialisten aktiv für ihr Unternehmen nutzen.

Schließlich besteht durch die Beratung der PROFI kein Risiko mehr, gegen das ANÜ-Gesetz zu verstoßen. Unternehmen befinden sich auf einer rechtlich sicheren Grundlage und können die Vorteile der ANÜ bedenkenlos nutzen.

„Bei Verstößen gegen die neue Gesetzeslage ist unter anderem mit hohen Geldbußen zu rechnen. Um unsere Kunden rechtlich in sichere Fahrwasser zu begleiten, berät die PROFI AG gerne zu Verständnisfragen, Vorschriften und Neuerungen“,
erläutert Anna Etzel, Bereichsleiterin Personal bei der PROFI AG.

„Anders als in der klassischen Dienstleistung können unsere Mitarbeiter in ANÜ viel tiefer und ganzheitlicher in ein Projekt eintauchen, das macht es nicht nur spannender für die Kollegen, sondern auch der Kunde profitiert von diesem Erfahrungsschatz“,

erklärt Anna Etzel, Bereichsleiterin Personal bei der PROFI AG.

Der Vorteil der PROFIs ist der Vorteil unserer Kunden

Mitarbeiter, die im Sinne der ANÜ bei anderen Unternehmen arbeiten, eignen sich höhere und vor allem tiefere Qualifikationen als üblich an. Sie bilden sich fachlich sowie persönlich weiter, bauen dediziert ihre Kernkompetenzen aus und finden sich leichter und ganzheitlicher in neue Aufgabengebiete ein. Die Flexibilität, in verschiedenen Branchen zu arbeiten, erweitert den Wissensstand um wertvolle und nachhaltige Erfahrungen.

„Die PROFI ist seit Jahren als starker Partner in der Dienstleistung bei seinen Kunden geschätzt. Mit der Arbeitnehmerüberlassung können wir diesen Erfahrungsschatz in neue Lösungswege für unsere Kunden einbinden und so ihren Unternehmenserfolg sicherstellen“,

so Matthias Kohlhardt, Vorstand Dienstleistungen der PROFI AG.

Wer darf Arbeitnehmer­überlassungen vornehmen?

In vielen IT-Projekten muss ANÜ das Mittel der Wahl sein, aber nicht jedes Unternehmen darf Arbeitnehmerüberlassung anbieten. Vielmehr ist hierfür eine Genehmigung durch die Bundesagentur für Arbeit nach strenger Prüfung erforderlich. Die PROFI AG hat neben den Kompetenzen und Erfahrungen in Bereich der ANÜ selbstverständlich auch die Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung erhalten und kann somit optimale Lösungen in diesem Bereich anbieten.

Unterschied Arbeitnehmer­überlassungsvertrag und Dienstvertrag

Die Eingliederung in die Betriebsorganisation des Entleihers und die Erteilung von arbeitsrechtlichen Weisungen an den entliehenen Arbeitnehmer sind die wesentlichen Unterschiede zwischen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag und Dienstvertrag. Mit dem 1. April 2017 traten zudem einige Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz in Kraft, wie zum Beispiel die Obergrenze von 18 Monaten, das Verbot von Kettenüberlassungen und der Gleichstellungsgrundsatz mit der Stammbelegschaft. Die PROFI berät Kunden und Interessenten gerne ausführlich im Detail.

Fazit

Sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiter profitieren finanziell, wirtschaftlich und persönlich von der Arbeitnehmerüberlassung. In der Wirtschaft ist sie in vielen Bereichen gängige Praxis, bedarf aber noch einer flächendeckenden Aufklärung. Die Chancen und Möglichkeiten der ANÜ machen deutlich, wie sich aktuelle und zukünftige Marktanforderungen flexibel meistern lassen.

Anna Etzel,
Bereichsleiterin Personal der PROFI AG