Infrastruktur-Lösungen

Die neue IBM POWER9

Höhere Leistung – überlegene Wirtschaftlichkeit

Im August 2016 hatte IBM auf der 28. Hot-Chip-Konferenz bereits den POWER9-Chip vorgestellt, kündigte aber erst im Dezember 2017 mit den Linux-only-Modellen AC922 für die Bereiche High Performance und Cognitive Computing die erste IBM POWER9-Systeme an.

  • Bis zu 24 Core Chip für OpenPower und 12 Cores für AIX und IBM i
  • 7 TB/s On-Chip Bandwidth 
  • 120 MB NUCA L3 Architecture
  • Höhere Thread Performance
  • Dynamisch angepasste Taktfrequenzen
  • Verbesserte On-Chip-Akzeleratoren
  • PCIe Gen4 Support
  • 16 Gb/s Interface für lokales SMP
  • 25 Gb/s Interface für NVLink 2.0, CAPI 2.0, OpenCAPI und remote SMP 

Mit dem Announcement vom 13. Februar 2018 stehen nun die Scale-out-Server auch für die IBM Betriebssysteme AIX und IBM i zur Verfügung:

Der IBM Power S922 Server ermöglicht die Verarbeitung von Geschäftstransaktionen in Verbindung mit einer Infrastruktur für soziale und mobile Lösungen in AIX-, IBM i- und Linux-Betriebssystemumgebungen. Dieses 2-Socket-2U-System verfügt über die Flexibilität, entweder einen oder zwei Prozessorsockel zu nutzen, und kann so bei Bedarf Wachstumskapazität bereitstellen. Der neue Power S922 Server unterstützt bis zu 20 POWER9-Kerne und 4 TB Arbeitsspeicher und ist daher ideal für kleine SAP HANA- oder SAP S/4HANA-Umgebungen geeignet.

Der IBM POWER9 Prozessor

Der IBM Power S914 Server ist als hochsichere Architektur konzipiert und bietet eine stabile Datenbank- und Middleware-Plattform für die effiziente Bereitstellung von Business-Processing-Anwendungen. Das 1-Socket-System mit einem 6-Kern- oder 4-Kern-POWER9-Prozessor ist in einer Rack- oder Tower-Konfiguration verfügbar. Das 8-Core-System mit höherer Leistung ist nur in einer Rack-Konfiguration verfügbar.

Der IBM Power S924 Server dient dazu, aus Daten Erkenntnisse und Entscheidungsgrundlagen zu gewinnen. Die 1-Socket- und 2-Socket-Server bieten die ideale Grundlage für private und öffentliche Cloud-Infrastrukturen. Der neue Power S924 Server unterstützt bis zu 24 POWER9 Kerne und bis zu 4 TB Speicher und ist damit ausgezeichnet für Datenbanken mit SAP HANA, IBM DB2 und Oracle geeignet. 

Im Vergleich zu Intel-basierten Angeboten für vergleichbare Workloads besitzt er einen überlegenen Durchsatz und sorgt für eine überlegene Wirtschaftlichkeit in Scale-out-Architekturen. Für Kunden, die erweiterte Analysen einsetzen möchten, bietet dieses IBM Power System eine bessere Verarbeitungszeit bei der Sortierung und Abfrage unstrukturierter Big-Data-Sets und kann für typische Geschäftsanalysen mehr Geschäftsberichte pro Stunde generieren als konkurrierende Lösungen. Für Java Workloads besitzen die neuen Systeme herausragend hohe Leistung. So können zum Beispiel Oracle-Kunden Lizenzkosten sparen, indem sie die Standard Edition 2 (SE2)1 der Oracle Database Software verwenden. 

Der IBM Power L922 Server ist ein Linux-only-Angebot mit bis zu 24 POWER9-Kernen und 4 TB Arbeitsspeicher, das für Big Data und Analysen optimiert ist. Er ist die ideale Grundlage für Scale-out-Architekturen für Linux-basierende Datenbank- und Cloud-Umgebungen in einem kompakten 2U-Paket.

Eigenschaften der Systemfamilie

Für die Bereitstellung der SAP HANA-Datenbank und -Anwendungen auf Unternehmensebene wurden die Server IBM Power H922 und IBM Power H924 entwickelt. Diese hochflexiblen Systeme ermöglichen es Kunden, ihre Anwendungslandschaft zu konsolidieren und den Footprint in ihrem Rechenzentrum zu reduzieren. Kunden können gemischte Workloads zusammenführen, die in einem gemeinsam genutzten Pool neben einer produktiven SAP HANA-Instanz ausgeführt werden. Dies führt zu einer effizienteren Nutzung dieser Systeme und einer hohen Auslastung. 

Die Tailored Datacenter Integration (TDI) bietet Kunden die Flexibilität, Speicher und Netzwerke je nach Anforderungen zu nutzen, Konfigurationen zu ändern und dabei SAP zu unterstützen – und das bei gleichzeitig sinkender Total Cost of Ownership (TCO). Diese Systeme ermöglichen somit Infrastrukturlösungen, die neben der Verarbeitung von Geschäftstransaktionen auch Social- und mobile Lösungen mit AIX-, IBM i- und Linux-Betriebsumgebungen ausführen. 25 Prozent der Cores eines H-Modells dürfen für IBM i und AIX eingesetzt werden, für alles darüber hinaus müssen S-Modelle gewählt werden.

Für SAP HANA wurde nachfolgendes Statement of Direction2 veröffentlicht: IBM beabsichtigt, für den produktiven Einsatz von SAP HANA auf den IBM Power Systemen mit den nachfolgenden Linux-Betriebssystemen zu unterstützen, die zeitnah zertifiziert werden:

  • Red Hat Enterprise Linux for SAP with Red Hat Enterprise Linux 7 for Power LE version 7.4
  • SUSE Linux Enterprise Server for SAP with SUSE Linux Enterprise Server 12 SP3.

Verfügbar sind die neuen Systeme seit 20. März 2018.

Dr. Wolfgang Rother,
Senior Solution Sales Professional/Solution Representative – Brand Specialist Power Systems bei IBM

Ihr Ansprechpartner bei der PROFI AG:
Alexander Blattner, Geschäftsfeldleiter IBM Serverlösungen