Multi-Cloud ist die Zukunft

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Multi-Cloud ist die Zukunft

Hybrid Cloud der Weg dorthin!

Wir entwickeln uns rapide in Richtung einer Welt, die von Multi-Cloud-Architekturen dominiert wird: IDC-Analysten gehen davon aus, dass bis Ende 2018 die Hälfte aller Unternehmen mehr als fünf verschiedene Cloud-Dienstleister nutzen. Somit wird die IT der Unternehmen mehrere Rechenzentren einspannen. Eine zunehmende Fragmentierung der Systeme und Daten wird eintreten, die wiederum nahtlos integriert werden müssen, um eine volle Funktionsfähigkeit zu garantieren. Trotz der vielen Vorteile einer Public Cloud können die meisten Unternehmen ihre Daten nicht komplett nach „off premise“ verschieben – was sehr oft daran scheitert, dass Anforderungen im Zusammenhang mit Regulierungen, Datenschutz oder Sicherheit nicht erfüllt werden. 

Selbst wenn Unternehmen nicht von diesen Einschränkungen betroffen sind und Public-Cloud-Dienste voll umfänglich nutzen können, werden bei einer Systemumstellung und damit verbundenen vollständigen Verlagerung der Umgebungen von on-premise (lokal installierten Rechenlandschaften) nach off-premise (zum Beispiel Public Cloud) in vielen Fällen die Erwartungen an den Return on Investment nicht erfüllt. Infolgedessen wird die hybride Cloud die IT-Welt dominieren. Als hybride Cloud wird eine Kombination aus traditioneller IT und Cloud-Plattformen eines Anbieters bezeichnet. Ein Multi-Cloud-Ansatz geht noch einen Schritt weiter: Dieser vernetzt Cloud-Lösungen verschiedener Anbieter miteinander. Diese zunehmend heterogene Rechenumgebung erfordert verschiedene Integrations- und Sicherheitsmaßnahmen, die sowohl die Daten als auch die verknüpften Anwendungen einbinden. 


Nahtlose Integration der Multi-Cloud-Services

Laut der aktuellen IBM Studie „Growing up Hybrid: Accelerating digital transformation“ berichten zwei Drittel der Unternehmen, dass sie mit einer hybriden Cloud-Strategie einen Wettbewerbsvorteil erzielen. Zudem ist laut Studie die Wahrscheinlichkeit, durch Verknüpfung bestehender Daten und Anwendungen, angereichert mit kognitiven Fähigkeiten, einen finanziellen Gewinn zu erziehen, dreimal höher als bisher. Hinzu kommt, dass kognitive Services in der Cloud zusätzlich völlig neue Einsichten entlang der Wertschöpfungskette ermöglichen – von der Produktlieferung oder Serviceerbringung über das Kundenmanagement bis hin zum Marketing.

Wir sind überzeugt, dass dies eine viel strategischere Sichtweise auf den Cloud-Markt ist. Die bloße Fokussierung auf IaaS übersieht den höheren Wert, den Unternehmen aus der Cloud als Plattform für neue Wege im Umgang mit Daten und zur Steigerung des Umsatzes mit Daten gewinnen sollten. 

Wenn Unternehmen ihre Daten über mehrere Cloud-Anbieter verteilt speichern, ist jedoch die Datenanalyse nicht immer trivial. Dies erfordert einen verantwortungsvollen Umgang mit den in den verschiedenen Clouds gespeicherten Datensätzen. Egal wie gut ein kognitiver Algorithmus sein mag, die Qualität seiner Analyse ist immer abhängig davon, wie gut der Datenzugriff ist, was wiederum damit zusammenhängt, wo die Daten liegen. IBM bietet für den lokalen Zugriff KI-Services aus Frankfurt heraus an, um sicherzustellen, dass die Daten in Deutschland liegen und auch in Deutschland analysiert und ausgewertet werden. 

Intelligente Datenauswertung in Muli-Cloud-Umgebungen

Bei Banken hat sich beispielsweise gezeigt, dass sie sensible Daten ihrer Kunden über Private-Cloud-Services speichern, die sie am besten kontrollieren können. Aber spätestens dann, wenn eine Bank mobile Services anbietet (was mittlerweile die Regel ist), muss sie auf die Daten mobiler Applikationen zugreifen, die meist in einer Public Cloud liegen. 

Mobile Bankaktivitäten hinterlassen interessante Spuren und geben beispielsweise Auskunft darüber, wie hoch die durchschnittlichen Einzahlungsbeträge sind, wie lange die Verweildauer auf der Webseite ist oder welche Überweisungen ein Kunde tätigt. Um die so genannte Customer Experience zu verbessern, lässt sich dieses Wissen auswerten. Überweist ein Kunde beispielsweise zu einem bestimmten Tag jeden Monat 500 Euro unter einem bestimmten Stichwort, so merkt sich die App diese Regelmäßigkeit. Um dem Bankkunden Zeit zu sparen, kann diese Transaktion in Zukunft beim Öffnen der App vorgeschlagen werden.


Durch den Zusammenschluss der verschiedenen Systeme und einer Erweiterung dieser Systeme mit kognitiven Fähigkeiten einer offenen Cloud-Plattform erhalten Unternehmen eine Vielzahl an Möglichkeiten, Daten intelligent auszuwerten, Muster zu erkennen und innovative Produkte und Services für ihre Kunden zu entwickeln. Sie bekommen eine umfassendere Sicht darauf, was in Echtzeit bei ihren Kunden, Partnern, im Verkauf oder in der Produktion geschieht. Mit diesen neuen Einblicken können Geschäftsentscheidungen fundierter und schneller getroffen werden.

Aleksandar Francuz, 
IBM Sales Leader Focus Accounts, Watson & Cloud Platform, IBM Hybrid Cloud 

Ihr Ansprechpartner bei der PROFI AG:
Peter-Christian Lange, Principal Consultant