Digitale Fotografie trifft Stahlplastiken

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Digitale Fotografie trifft Stahlplastiken

PROFI AG veranstaltete 19. Vernissage

Eine Tradition setzt sich fort: In Darmstadt fand wieder die Kunstausstellung der PROFI statt. Vielfältig und ungewöhnlich zeigten sich die Techniken der diesjährigen Künstler: von Stahlplastiken aus Metallstreifen bis hin zu Kopfskulpturen aus Alltagsgegenständen – Kunstliebhaber entdeckten im Kunst-Pavillon auf dem PROFI-Gelände vier Künstlerinnen und Künstler mit unterschiedlichen Stilrichtungen:

  • Digitale Fotografie in Verbindung mit abstrakter Acrylmalerei oder alten Drucktechniken – diese Kombination ist das Thema von Ulrich Naumann. Für die Collagen verwendet der Künstler eigene oder zugelieferte Fotografien, die digital nachbearbeitet und auf die wesentlichen Aussagen reduziert werden. Dabei hat der Künstler eigene Verfahren entwickelt, um hauchdünne, handgeschöpfte Papiere zu bedrucken und als Collage auf einem Acryluntergrund aufzubringen.
  • Andreas Kerstan entdeckte früh seine Leidenschaft für die Kunst. Seit acht Jahren verarbeitet er Gebrauchsgegenstände wie alte Perückenköpfe, Schreibmaschinen, Musikinstrumente oder Telefone zu einer neuen Einheit, einer modernen Skulptur. Im Mittelpunkt steht der industrialisierte Mensch der Gegenwart. Die Köpfe symbolisieren die Mechanisierung des täglichen Handelns.
  • Markus Koch beschäftigt sich mit Stahlplastiken. Sie bestehen einzig und allein aus von ihm hergestellten Metallstreifen. Trotz dieser strengen Reduktion ermöglicht ihm diese Technik eine große Bandbreite künstlerischen Ausdrucks. Markus Kochs Thema sind Wahrnehmungen, Zusammenhänge und Wechselwirkungen; im Speziellen die unbewusste, verborgene Kommunikation allen Lebens. Die Metallstreifen stehen für unsichtbare Verbindungen, die alles vernetzen.
  • Über die Kinder- und Jugendarbeit entdeckte Evi Löffler ihre Liebe zur kreativen Tätigkeit. Die Künstlerin liebt es, nicht nur mit Farbe zu malen, sondern experimentiert auch gerne mit ungewöhnlichen Materialien auf der Fläche. Hierbei entstehen dreidimensionale Bilder aus Papier, Steinpulver und weiteren Naturmaterialien. Durch Kunstkurse und -projekte im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit hat die Künstlerin ihren ganz eigenen Stil entwickelt.

„Für unsere Vernissage konnten wir auch diesmal wieder vier außergewöhnliche Künstler gewinnen. Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr wieder über 150 Gäste mit einer beeindruckenden Ausstellung ins Staunen versetzen konnten“ resümiert Manfred Lackner, Vorstandsvorsitzender der PROFI AG.