PROFI AG setzt auf agile Software-Entwicklung

Business-Lösungen

PROFI AG setzt auf agile Software-Entwicklung

Richtige Verwendung von Scrum unterstützt IT-Unternehmen

Die Nachfrage nach agilen Methoden in der IT steigt stetig, denn nahezu jedes Unternehmen steht vor den gleichen Fragestellungen, die sich aus der immer schneller werdenden Dynamik von Märkten, Produkten und des Konsumverhaltens ergeben. Wie schnell kommen Anwendungen in die Produktion und in den Betrieb? Wie können Unternehmen den Entwicklungs- und Deploymentprozess beschleunigen? Oder wie minimieren sie Risiken in der Software-Entwicklung und wie erhalten sie belastbare Planungen?

„Die IT muss zur Bewältigung der Herausforderungen flexibler werden“, weiß Frank Joecks, Leiter Software-Entwicklung der PROFI AG. Agile Methoden eignen sich als gute Möglichkeit, den Entwicklungs- und Deployment-Prozess effektiver zu gestalten. „Der Schlüssel zum Erfolg ist die richtige Anwendung agiler Methoden wie Scrum“, so Joecks. Oftmals sind agile Methoden in den Unternehmen zwar bekannt, doch das Potenzial wird oft nicht ausgeschöpft. „Die PROFI AG unterstützt aktiv bei der Einführung und Umsetzung dieser Methodik wie beispielsweise durch die gemeinsame Erstellung eines konkreten Umsetzungsplans unter Berücksichtigung individueller Gegebenheiten.“ Zudem schult die PROFI AG die Mitarbeiter des Kunden und stellt einen erfahrenen Scrum Master für die Projektierung.

Scrum richtig nutzen

„Es gibt mehrere Vorteile, die Scrum so effektiv machen, wenn sie konsequent genutzt werden: Sowohl maximale Transparenz und Zusammenarbeit als auch Projektplanung und Controlling auf empirischer Basis sind hier zu nennen“, fährt Joecks fort. Eine enge Zusammenarbeit der Mitarbeiter und Spezialisten und die Einhaltung klarer Regeln sind grundlegend für den Projekterfolg. Ein Scrum Master überwacht die Einhaltung der Regeln. Auch die transparente und offene Darstellung der Projektierung sind wichtig für den Erfolg, um etwaige Missverständnisse und unterschiedliche Erwartungshaltungen zu verhindern.

Eine weitere, wichtige Grundregel ist die Strukturierung des Projekts in gleich lange Iterationen, sogenannte Sprints. Ein Sprint kann drei oder vier Wochen betragen. Innerhalb eines Projekts muss jeder Sprint aber die gleiche Zeitdauer aufweisen. Ziel am Ende eines jeden Sprints ist die Erstellung eines verwertbaren Teilergebnisses, das getestet und qualitätsgesichert ist. So besteht unter anderem die Möglichkeit, bereits Abschnitte einer Anwendung permanent und deutlich früher in Betrieb zu nehmen und konkrete Schlüsse in Bezug auf die Fertigstellung eines Projekts zu ziehen.

Durchlaufen des Quality-Gates ist fundamental

Bevor es mit einem Sprint losgeht, erfolgt ein sogenanntes „Sprintplanungsmeeting“, in dem sich das Team zusammensetzt, grundlegende organisatorische Fragen klärt und die Aufgaben aufteilt. Erst nach der Einteilung startet das Scrum-Projekt mit dem Sammeln und Messen der Erfahrungswerte. „In jedem Sprint wird die Team-Performance gemessen und sichtbar gemacht. Damit wird auch deutlich, wie sich ein Team über den Projektzeitraum entwickelt. Darüber hinaus wird in jedem Sprint festgehalten, welcher tatsächliche Aufwand, gemessen in Personentagen, das Team erbracht hat“, erklärt der Leiter Software-Entwicklung der PROFI AG. Auch für den Kunden ist der Status des Projekts jederzeit transparent einsehbar.

Elementar ist die Schätzung der Aufgaben nach Aufwand. Diese Kalkulation bildet die Grundlage des Burn-down-Charts, die für die empirische Auswertung der Daten und die Erstellung einer Prognose fundamental ist. In dem Meeting definierte Aufwandspunkte werden dann täglich kontrolliert und abgefragt. Im Anschluss setzt das Programm den Status der Aufgabe auf „done“, wodurch diese ein sogenanntes „Quality-Gate“ durchläuft und abgenommen ist. Durch die Verifizierung am Ende des Sprints entsteht der benötigte Burn-down-Chart zur weiteren empirischen Datenerfassung. „Hier liegt der häufigste Fehler, den Unternehmen bei der Verwendung von Scrum machen, denn ohne den Burn-down-Chart kann keine grundlegende Datenerfassung ermöglicht werden“, stellt Joecks heraus.

Belegbare, klare Aussagen

Die gemessenen Daten der Team-Performance bilden dann einen Messwert für die Leistungsfähigkeit des Teams pro Personentag. Dieser Wert, auch Velocity genannt, zeigt rechnerisch an, was das Team an einem Tag umsetzen kann. Auf dieser Basis wird eine Prognose für den Endtermin erstellt. Zudem ist sofort erkennbar, was Änderungen oder die Hinzunahme neuer Anforderungen für den Endtermin bedeuten. Im Unterschied zu klassischen Methoden bezieht sich Scrum hierfür auf die Basis empirisch gemessener, und nicht auf vermutete Daten. So kann eine belastbare Prognose erstellt werden. „Die Methode erfordert allerdings ein hohes Maß an Disziplin und Sorgfalt“, stellt Joecks klar. „Wir meinen: Unternehmen, die sich mit ihren unternehmenskritischen Projekten beschäftigen, sollten sich auf jeden Fall diesen Themen und Methoden stellen!“

Doch warum ist Scrum so effektiv? „Missverständnisse und unklare Anforderungen werden sehr schnell erkannt, während die Qualität der Anwendung gleichzeitig steigt“, stellt Joecks heraus. Die Transparenz fördert zusätzlich die Zusammenarbeit, was zu einer deutlich besseren Performance des kompletten Teams führt. Kurze Sprints, in denen jeweils harte Qualitätskriterien erfüllt sein müssen, erlauben eine frühzeitige Produktion von Anwendungen. „Die Nutzung einer empirischen Datenbasis ermöglicht belegbare, klare Aussagen über den Projektzustand, den weiteren Verlauf und den Endtermin“, stellt Joecks abschließend einige der Vorteile der Nutzung der agilen Methodik in den Vordergrund. Einer Vielzahl der Herausforderungen können Unternehmen durch den methodischen Ansatz positiv entgegenwirken. Dabei unterstützt die PROFI AG ihre Kunden während des gesamten Projektverlaufs zielbewusst.

Prognose und Fortschrittskontrolle in einem agilen Projekt
Bei Scrum wird eine relative Aufwandsgröße, die Storypoints, verwendet. Jede Aufgabe wird durch Storypoints geschätzt. Die Summe aller offenen Aufgaben ergeben den Product Backlog und die Summe der Storypoints dieser Aufgaben ergibt den Restaufwandswert des Product Backlogs. Durch die Velocity rechnet man die relative Aufwandsgröße in eine absolute Größe (Personentage) um. Dadurch ist es möglich, eine Prognose zu stellen.
Diese Informationen erhalten Sie auch in unserem Flyer "Software-Entwicklung":
http://epapertest.profi-ag.local/231-0-SCRUM---Die-agile-Methode.html
Frank Joecks,
Leiter Software-Entwicklung der PROFI AG