Die Art und Weise verändern, wie Unternehmen die Cloud nutzen

Business-Lösungen

Die Art und Weise verändern, wie Unternehmen die Cloud nutzen

Interview mit Annette Maier, VMware Country Manager Germany

Die VMware Cross-Cloud Architecture ermöglicht es Unternehmen, Innovationen problemlos in den Clouds ihrer Wahl umzusetzen. Die gemeinsame Betriebsumgebung für alle Elemente baut auf dem Software-Defined Datacenter (SDDC) auf, das Computing, Storage, Netzwerkvirtualisierung und Cloud-Management auf höchstem Niveau vereint. PROFI ist langjähriger VMware-Partner und Spezialist auf dem Gebiet SDDC. In zahlreichen Projekten haben unsere Experten ihr Know-how unter Beweis gestellt und optimale Lösungen für Kunden umgesetzt. Die PROFI.news Redaktion sprach mit Annette Maier, VMware Country Manager Germany, über die zukünftige Nutzung der Cloud-Technologie im Zusammenhang mit SDDC.

PROFI.news Redaktion: Die VMware befindet sich in einem starken Ausbau des Portfolios. Was genau sind die aktuellen Themen und wo geht die Reise hin?

Annette Maier: Dieses Jahr haben wir anlässlich der VMworld US 2016 unsere „Cross-Cloud“-Architektur vorgestellt, die unseren Kunden Freiheit, Kontrolle und Einfachheit bei der Nutzung von Cloud-Umgebungen verschafft. Im Rahmen unserer Partnerschaft mit IBM können unsere Kunden nun ihre VMware-Umgebungen in die IBM Cloud verlagern. Damit erweitern wir unsere Hybrid-Cloud-Strategie und vereinfachen die Verschiebung von Workloads zwischen lokalen On-Premise- und Public-Cloud-Umgebungen. Außerdem setzen wir verstärkt auf das sogenannte „Non-Core-Business“. Hier verzeichnen wir enormes Wachstum in den Bereichen Storage-Virtualisierung (vSAN) sowie Netzwerkvirtualisierung (NSX).

Red.: Was bedeutet das für die VMware?

AM: Mit unserem Cross-Cloud-Ansatz wollen wir die Art und Weise verändern, wie Unternehmen die Cloud nutzen. Unsere Kunden können damit Workloads auf jeder Cloud laufen lassen und verwalten. Das trifft auch auf große Public-Cloud-Umgebungen zu, die nicht auf VMware-Technologie basieren, etwa Amazon Web Services oder Microsoft Azure. Unserem Wachstum in den Bereichen vSAN und NSX tragen wir mit wachsenden Teams und Unterstützung der Partner und des Channels Rechnung.

Red.: Was bedeutet das für die Partnerlandschaft der VMware?

AM: Mit unserem neuen Partnerprogramm „Advantage+“ wollen wir genau dieses Non-Core-Business voranbringen. Denn viele unserer Partner möchten sich weiterentwickeln und vom Wettbewerb abheben. Dies können Partner beispielsweise mit Know-how in Sachen Software-definiertes Rechenzentrum, also Server-, Netzwerk- und Storage-Virtualisierung erreichen. Doch auch andere Bereiche wie Cloud Management, Hybrid Cloud, End User Computing und Mobility verhelfen Partnern dazu, ihr eigenes profitables und schnell wachsendes Business mit VMware aufzubauen.

Red.: Die PROFI AG hat in diesem und im letzten Jahr ein sehr gutes Wachstum mit VMware-Lizenzen realisiert. Wie hat das Ihrer Meinung nach die PROFI AG geschafft?

AM: Die PROFI AG und VMware verbindet eine langjährige und tiefgreifende Partnerschaft. Bereits seit über 30 Jahren unterstützt die PROFI AG ihre Kunden mit individuellen, hochwertigen Lösungen zur Optimierung von IT-Prozessen und Systemlandschaften. Die PROFI AG ist Experte in Sachen digitaler Transformation – von der Strategie über die Umsetzung bis zum Betrieb. Basis des Erfolges der PROFI AG ist das Know-how rund um die Digitalisierung aller Geschäftsabläufe und Unternehmensbereiche im Kontext von bimodaler IT (traditionelle und agile IT-Prozesse), Industrie 4.0, Security, Cloud, Big Data, mobilen Lösungen, Social Media und SAP.

Red.: PROFI hat neben dem technischen Skill in den Wachstumsbereichen auch Kompetenzen im Bereich des Software Asset Management und wurde hier auch gerade von Ihnen in das offizielle SAM-Programm als einer von vier Partnern in Deutschland aufgenommen. Was hat das für einen Mehrwert für die Kunden?

AM: Software-Anwendungen sind zentraler Bestandteil eines jeden Unternehmens, egal ob Unternehmen, Behörde oder Bildungseinrichtung. Dennoch werden Software-Lizenzen und Anwendungsnutzung in vielen Unternehmen nicht ausreichend verwaltet. Mit einer strategischen Lösung für Software Asset Management und Software-Lizenzoptimierung können Unternehmen deutliche Einsparungen erzielen. Außerdem verhindern Kunden damit Verstöße gegen lizenzrecht­liche Bestimmungen, die kostspielige Software-Audits zur Folge haben können.

Red.: Welche Auswirkungen hat Cloud auf Ihr Geschäft und wie positionieren Sie sich da?

AM: Der Cloud-Markt ist heute sehr viel reifer als vor einigen Jahren. In vielen Unternehmen stellt sich nicht mehr die Frage, ob sie in die Cloud gehen, sondern wie. Dies ist genau der Ansatzpunkt für unsere Cross-Cloud-Architektur. Unser Ziel ist es, jegliche Cloud zu integrieren. Welche Cloud-Services der Kunde auch nutzt, von Amazon, Microsoft oder IBM, wir befähigen unsere Kunden, Workloads auf jeder Cloud laufen zu lassen und diese unkompliziert zu verwalten.

Red.: Was bedeutet dabei die Partnerschaft mit Softlayer von IBM für Ihr Cloud-Geschäft und kann eine PROFI AG als ebenfalls großer IBM-Partner das Geschäft unterstützen?

AM: Für die klassischen Unternehmenskunden ist die Partnerschaft von VMware und IBM ein „WinWin Deal“, weil sie meistens Hosting-Beziehungen zu IBM und gleichzeitig VMware-Technologie im Einsatz haben. Sie wollen mehr Flexibilität und weniger darauf angewiesen sein, ein eigenes Rechenzentren zu betreiben. Die PROFI AG ist bereits seit 1986 IBM-Partner und IBM ist ein wichtiger Bestandteil ihres Business. Unsere gemeinsamen Kunden können aus dieser Zusammenarbeit maximalen Nutzen ziehen und ihr Cloud-Business vorantreiben.

Annette Maier,
Country Manager Germany von VMware