Alles ist IT

Liebe Leser,

lange wurde den IT-Verantwortlichen vorgeworfen, die IT zu wichtig zu nehmen. IT wäre zum Selbstzweck geworden. In der Folge wurde die IT oft zum Kostenfaktor zurückgestuft, die eigene Wertschöpfung infrage gestellt. Ganz unschuldig an dieser Entwicklung waren die IT-Verantwortlichen sicher nicht. Solange der Fokus im Wesentlichen auf der Optimierung der internen Unternehmensprozesse lag, war die Wertschöpfung in der Tat begrenzt. Die hierfür geschaffenen Systems of Record mussten sich also zwangsläufig an den allgemeinen Unternehmenszielen der Produktivitätssteigerung messen lassen.

Mit der Digitalisierung entstanden neue IT-Systeme, die Systems of Engagement. Damit eröffneten sich neue Zugänge zu Kunden und Märkten und die IT wurde nicht nur kosten-, sondern nun auch umsatzrelevant; also relevant für das Business. Damit entstehen neue Herausforderungen. Während Unternehmensprozesse verhältnismäßig stabil sind, erfordern digitale Kundenservices maximale Flexibilität und ständige Anpassung. Für die Erstellung von Pflichtenheften ist keine Zeit mehr. Es wäre auch niemand in der Lage, Kundenanforderungen zu beschreiben, die erst in einem Jahr entstehen. Dies führt zwangsläufig zu agilen Vorgehensweisen.

Und nun schlägt wieder die Stunde der IT. Kein digitaler Service ist denkbar ohne IT. IT und Business sind gemeinsam gefordert, die Digitalisierung zu gestalten, wobei die IT idealerweise die Rolle des Enablers für Innovation und Technologie einnimmt. Eine vielfältige und interessante Aufgabe, bei der wir Sie gerne unterstützen. In dieser Ausgabe der PROFI.news finden Sie hierfür zahlreiche Beispiele.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen,
Ihr Manfred Lackner

Manfred Lackner,
Vorstandsvorsitzender der PROFI AG